“Wir müssen für die
                   Freiheit planen
und nicht für die          
Sicherheit.“ Karl Popper

sammeln und bewahren

Unsere Sammlung

Das Archiv der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ist Ausgangspunkt vieler Bereiche unserer Arbeit. Ausstellungen, Bildungskonzepte oder Veranstaltungen funktionieren nicht ohne unsere Sammlung. Durch die diversen Lebensgeschichten, Familienfotos und Dokumente werden historische Erzählungen erst anschaulich. Würdiges Gedenken können wir mit unserer Sammlung ermöglichen. Wir danken allen sehr herzlich, die uns mit ihren persönlichen Erinnerungen, Fotos und Dokumenten beschenkt haben oder in Zukunft beschenken!

Hildegard Jakobs
Immo Schatzschneider

Das Bild der Stadt

Düsseldorf im Wandel Historische Fotos

Neben den Lebensgeschichten sammeln wir auch historische Fotos, die das Bild Düsseldorfs von den 1920er Jahren bis zur Nachkriegszeit in den 1950er Jahren abrunden. Fotos der Gebäude, die unwiederbringlich verschwunden sind, sammeln wir genauso wie diejenigen, die in veränderter Form noch heute das Stadtbild prägen. Auch Alltagsdokumente bewahren wir in unserer Sammlung auf. Die Eintrittskarte für die große Jahresausstellung „Gesolei“ genauso wie das historische Adressbuch oder eine Werbebroschüre.

Die Exponate

erzählen Geschichte(n)

Auch gegenständliche Exponate finden Eingang in unsere Sammlung: der Staffelstab einer jüdischen Leichtathletik Sportlergruppe ebenso wie das Gästebuch einer Düsseldorfer Familie. Funde vom Dachboden, Briefkonvolute und Gegenstände aus den 1930er Jahren, alles was einen Düsseldorf-Bezug hat, interessiert uns.

LEHRHAUS: 80 JAHRE LANDESVERBAND JÜDISCHER GEMEINDEN
VON NORDRHEIN. EIN VORTRAG VON DR. INNA GOUDZ

Donnerstag, 19. März , um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Im November 1945, sechs Monate nach der Neugründung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, wurde der „Landesverband der Nord-Rheinprovinz“ (später Nordrhein) mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Zur Zeit seiner Gründung zählte der Verband 1.700 Gemeindemitglieder. Zu den Hauptaufgaben des Landesverbandes zählten die Bemühungen um die Restitution des Besitzes der Gemeinden sowie der Neuaufbau von Struktur- und Bildungssystemen. Heute ist der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein mit über 15.000 Mitgliedern der mitgliedsstärkste jüdische Verband bundesweit. In zwölf Städten betreiben acht Mitgliedsgemeinden religiöse, kulturelle, soziale sowie bildende Einrichtungen, die für ein vielfältiges jüdisches Gemeindeleben sorgen. Der Landesverband setzt sich für die Stärkung der Gemeinden, die Bewahrung des jüdischen Erbes sowie die Vermittlung von Werten zum Beispiel durch die Jüdischen Kulturtage ein.
Eine Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, der Jüdischen Gemeinde und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig.
Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.