„Courage ist der wichtigste        
        aller Werte, denn ohne ihn
kannst Du auch alle anderen      
      nicht konsequent leben.“ Maya Angelou

besuchen, begegnen und informieren

Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zu Veranstaltungen der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

MAHN- UND GEDENKSTÄTTE DÜSSELDORF
Adresse Mühlenstraße 29
40213 Düsseldorf
Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag, Sonntag: 11:00 bis 17:00 Uhr
Samstag: 13:00 bis 17:00 Uhr

Nicole Merten Sekretariat

Organisation und Kommunikation


DIE WEITE WELT. NEW YORK BIS KAPSTADT. AUTORENLESUNG MIT LUTZ VAN DIJK

Mittwoch, 3. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Nach dem Erfolg von »Irgendwann die weite Welt« folgen wir nun Lutz van Dijk auf seinem Weg nach New York: Mit 18 verlässt er das heimatliche Westberlin zu Mauerzeiten und bricht auf nach New York. Dort kommt er mit nur 50 Dollar in der Tasche an. Als Fremder in der fremden Stadt ist er arbeitslos und zudem auch noch schwul. Dann aber trifft er Menschen. Einfache Menschen. Eine Putzfrau in Manhattan, einen Flüchtling aus Haiti. Und in Pennsylvania bekommt er seinen ersten Job als Busfahrer. Ausgehend von diesem gewagten Aufbruch nimmt uns Lutz van Dijk mit zu den Stationen seines bewegten Lebens – weiter über Hamburg, Jerusalem und Amsterdam bis hin nach Kapstadt.- Der zweite Teil von Lutz van Dijks Memoiren zeigt: als schwuler Mann kann man überall zuhause sein.

Infos zum Autor: Dr. Lutz van Dijk wurde 1955 in West-Berlin geboren. Ab 1978 arbeitet er als Lehrer in Hamburg. Nach einigen Jahren beginnt er ein in Hamburg Zweitstudium der Geschichte u.a. in Israel, später Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Seit 2001 als Mitbegründer der Stiftung HOKISA für von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche in Kapstadt. Seine Bücher für Erwachsene und Jugendliche wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Jugendliteraturpreis von Namibia 1997 und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001. 2003 erhielt er für sein Engagement für die Rechte von Homosexuellen den Rosa Courage Preis von Gay in May, Osnabrück. 2009 wurde ihm die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Oldenburg verliehen. Sein im Querverlag erschienener Roman Kampala – Hamburg wurde 2021 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und der Schwulenberatung Düsseldorf.

„ICH WAR WÜTEND AUF DIE GANZE WELT“ – LESUNG AUS DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN VON PATRIK BANGA UND DISKUSSION ZUR ROMA-THEMATIK IN TSCHECHIEN UND IN DEUTSCHLAND

Dienstag, 9. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Wie ist es, in Prag als junger Rom aufzuwachsen – zwischen Diskriminierung, Polizeigewalt und Chancenlosigkeit? Patrik Banga, heute Journalist und Schriftsteller, wird zusammen mit seinem Verleger über sein autobiographisches Buch „Ich war wütend auf die ganze Welt“ sprechen. Über eine Kindheit und Jugend im Schatten von Rassismus und Antiziganismus. Das Buch löste 2023 in Tschechien eine breite gesellschaftliche Debatte aus und wurde mit dem wichtigsten tschechischen Literaturpreis ausgezeichnet.
Banga hält der Gesellschaft einen Spiegel vor: Er schreibt über Ausgrenzung und Gewalt, aber auch über Widerstand, Selbstermächtigung und die Kraft, eine eigene Stimme zu finden. Seine Erinnerungen sind damit mehr als persönliche Erlebnisse – sie sind ein Dokument der Minderheitenerfahrung in Europa und ein Aufruf, genau hinzusehen.

Der Abend bietet Gelegenheit, Passagen aus dem Buch zu hören und mit Patrik Banga ins Gespräch zu kommen. Er erzählt von seinem Weg zwischen Wut und Selbstbefreiung – und von der Kraft, trotz aller Widerstände die eigene Geschichte aufzuschreiben.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des tschechischen Jahres in Vorbereitung auf die Rolle Tschechien als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse 2026 statt. Eine Veranstaltung des Instituts für Osteuropäische Geschichte (Heinrich-Heine-Universität) und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik, dem Anthea-Verlag und Carmen e. V.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

GUSTAF GRÜNDGENS. EIN VORTRAG VON DR. FREDERIKE KRENZ

Donnerstag, 11. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Der Düsseldorfer Gustaf Gründgens zählte zu den erfolgreichsten Theater-Schauspielern seit der Weimarer Republik. Von 1934 bis 1944 war er Intendant des Berliner Schauspielhauses und glänzte hier als Schauspieler und Regisseur. Gründgens‘ Homosexualität, die er in der Weimarer Republik offen auslebte, war auch den Nationalsozialisten bekannt.
Der Vortrag befasst sich mit der Karriere und dem Wirken Gründgens‘ mit Blick auf die sich immer weiter radikalisierende Verfolgung Homosexueller während des Nationalsozialismus und geht dabei u.a. den Fragen nach, welche Auswirkungen sich für Gustaf Gründgens zeigten und welche Rolle Hermann Göring dabei einnahm.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.

FÜHRUNG DURCH DIE SONDERAUSSTELLUNG „gefährdet leben – Queere Menschen 1933 bis 1945“

Dienstag, 16. Juni 2026 um 18:30 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29

Die vielfältigen Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 bis 1945 werden in der Ausstellung anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet. Darunter ist auch bislang unveröffentlichtes Material. Die Ausstellung bietet sowohl einen breiten Überblick als auch tiefergehende Einblicke in die Biografien der Menschen.

Es wird deutlich, wie das Leben vieler queerer Menschen gebrochen und zerstört wurde. Erzählt wird unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse nicht nur die Verfolgungsgeschichte, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität bis in die Nachkriegszeit.

Die Wanderausstellung der Bundestiftung Magnus Hirschfeld wurde in Düsseldorf um die Schau „Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945“ erweitert.

Kuratorin Astrid Hirsch-von Borries wird Sie an diesem Abend durch die Ausstellung begleiten. Die Teilnahme ist kostenlos und der Zugang ist barrierefrei.
Keine Anmeldung nötig.

Während der Laufzeit finden monatlich kostenlose Führungen statt.

LETZTE CHANCE
Sonntag, 5. Juli 2026, um 14 Uhr

Ergänzend zu den öffentlichen Führungen können Führungen für Gruppen direkt unter oder 0211 – 8996205 gebucht werden.

DAS WAR HIER! – „IM NAMEN DES VOLKES…“ – DÜSSELDORFER TÄTER UND TÄTERBEHÖRDEN IM NATIONALSOZIALISMUS

Samstag, 20. Juni 2026, um 14 Uhr. Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

„Im Namen des Volkes…“ ist eine feste Formulierung des deutschen Prozessrechtes. Sie drückt aus, dass der Ursprung aller Macht vom Volk ausgeht und die Gesetzgebung demokratisch legitimiert ist.
Während des nationalsozialistischen Regimes ergingen Urteile auch „im Namen des Volkes“. Doch das Gesetz wurde mehr und mehr Unrecht. Politische Gegner:innen wurden als angebliche „politische Kriminelle“, Wohnungslose und Prostituierte als „asoziale Elemente“ juristisch belangt, Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung als vermeintlich „erbkrank“ herabgewürdigt und ihrer körperlichen Integrität per Beschluss des „Erbgesundheitsgerichts“ brutal beraubt, Homosexuelle nach dem Paragrafen 175 verfolgt.
Urteile und Strafmaß folgten den nationalsozialistischen Gesetzen, Richter, Anwälte und Staatsanwälte nutzten ihre Handlungs- und Ermessensspielräume im Sinne der NS-Ideologie. Hinzu trat die Ausgrenzung aus den juristischen Berufen all derjenigen, die für die Nationalsozialisten nicht zur sogenannten „Volksgemeinschaft“ gehörten.

Gemeinsam mit den Kolleginnen Christiane Pflug-Schimmel und Stella Hoppmann von der Bezirksregierung, blicken Frederike Krenz und Astrid Hirsch-von Borries auf die Täterbiografien und besuchen die Täterorte. Abschluss des Stadtspaziergangs bildet ein Impuls im Oberlandesgericht Düsseldorf an der Cecilienallee.

Die Teilnahme an dem Spaziergang ist kostenlos und der Zugang begrenzt barrierefrei.
Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 0211 – 89 96205 oder via Mail an

DÜSSELDORFER GEDENKTAG FÜR DIE QUEEREN OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS. KRANZNIEDERLEGUNG.

Sonntag, 28. Juni, um 16 Uhr am Erinnerungsort „Ein seltsam klassisches Denkmal“ auf der Apollo-Wiese.

Ab 1933 wurden queere Menschen von den Nationalsozialisten verfolgt. Ein offenes Leben war nicht mehr möglich – sämtliche Treffpunkte geschlossen, Zeitschriften verboten. Gerade in Düsseldorf war der Terror besonders groß. Die Zahl der Verhafteten wegen „homosexueller Handlungen“ waren die höchsten in Westdeutschland.
Am 28. Juni gedenken wir allen ermordeten und queeren Opfern aus Düsseldorf.

Vertreter:innen des FORUMS werden gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Kränze am Denkmal auf der Apollo-Wiese niederlegen.

Im Anschluss an Kranzniederlegung lädt die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Mitte ganz herzlich zur abend:kirche ein. An diesem Abend unterhalten sich Pfarrerin Antje Brunotte und Historikerin Astrid Hirsch-von Borries über >> verstecken <<.

Hintergrund zur abend:kirche: Einmal im Monat feiern wir in der Neanderkirche abend:kirche. 60 Minuten mit Musik, Dialog, Gemeinschaft und Abendmahl. Ein Gottesdienst mit Zeit zum Innehalten und zur Begegnung, jedes Mal mit einem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.
Beginn ist um 18 Uhr.

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.


Mehr Informationen zur Abendkirche hier!

VERFOLGUNG QUEERER MENSCHEN: SCHWIERIGES UND UNERLÄSSLICHES ERINNERN. EIN VORTRAG VON DR. BENNO GAMMERL.

Montag, 29. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Der Gräuel zu gedenken, unter denen gleichgeschlechtlich begehrende und gender-nonkonforme Personen im nationalsozialistischen Deutschland leiden mussten, fällt nicht leicht. Die Täter:innen waren brutal. Vieles lässt sich kaum mehr rekonstruieren. Und doch zeigt die Forschung, wie vielschichtig queeres Leben war, selbst in dunkelsten Zeiten. Sich an das Leid und die Überlebenskämpfe queerer Menschen zu erinnern, ist heutzutage wichtiger denn je.
Vielfalt und Differenz stehen im Zentrum von Benno Gammerls Forschung. Bevor er die Professur für Geschlechter- und Sexualitätengeschichte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz übernahm, baute er bei Goldsmiths, University of London, das Centre for Queer History mit auf. Davor arbeitete er am Forschungsbereich Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und an der Freien Universität Berlin. Benno Gammerl ist unter anderem Verfasser des Buches „Queer: Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute“. Ein Standardwerk zur queeren Geschichte Deutschlands von 1871 bis heute.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Das Begleitprogramm wird unterstützt Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und Queere Geschichte(n) Düsseldorf e. V.

DEM ZOO AUF DER SPUR! FAMILIENFÜHRUNG DURCH DEN ZOOPARK

Sonntag, 5. Juli um 14 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Warum trägt das Zooviertel diesen Namen, wenn doch weit und breit kein einziges Tiergehege zu sehen und nicht das leiseste Gebrüll zu hören ist? Wir sind dem Zoo auf die Spur! Wir finden heraus, wo genau der Zoologische Garten Düsseldorfs früher lag. Wir suchen Hinweise vor Ort und hören die Stimmen der Zeitzeug:innen – frühere Düsseldorfer Kinder – die vom Leben in ihrer Heimatstadt und ihren Erlebnissen im Zoo erzählen. Begebt euch gemeinsam mit Anna Schlieck von der Mahn- und Gedenkstätte auf die Spur!

Ein Angebot für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren.
Eine Anmeldung ist erforderlich über die Seite des Aquazoo (Link unten)
Die Angebote sind stark nachgefragt also auch jetzt schon für Juli anmelden.

Der Zugang ist bedingt barrierefrei und die Teilnahme kostenlos. Eine gemeinsame Veranstaltung des Aquazoo Düsseldorf und der Mahn- und Gedenkstätte.


Anmeldung Aquazoo

LETZTE CHANCE!!! FÜHRUNG DURCH DIE SONDERAUSSTELLUNG „gefährdet leben – Queere Menschen 1933 bis 1945“

Sonntag, 5. Juli 2026, um 14 Uhr in der Mahn- udn Gedenkstätte

Die vielfältigen Lebensgeschichten queerer Menschen in der Zeit von 1933 bis 1945 werden in der Ausstellung anhand von Dokumenten, Grafiken, Fotografien und Zitaten nachgezeichnet. Darunter ist auch bislang unveröffentlichtes Material. Die Ausstellung bietet sowohl einen breiten Überblick als auch tiefergehende Einblicke in die Biografien der Menschen.

Es wird deutlich, wie das Leben vieler queerer Menschen gebrochen und zerstört wurde. Erzählt wird unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse nicht nur die Verfolgungsgeschichte, sondern auch Wege der Selbstbehauptung in einer widrigen Lebensrealität bis in die Nachkriegszeit.

Die Wanderausstellung der Bundestiftung Magnus Hirschfeld wurde in Düsseldorf um die Schau „Queeres Leben in Düsseldorf. Von den Goldenen Zwanzigern bis 1945“ erweitert.

Kuratorin Astrid Hirsch-von Borries wird Sie an diesem Sonntag ein letztes Mal durch die Ausstellung begleiten.

Die Teilnahme ist kostenlos und der Zugang ist barrierefrei.
Keine Anmeldung nötig.

DIE WEITE WELT. NEW YORK BIS KAPSTADT. AUTORENLESUNG MIT LUTZ VAN DIJK
Mittwoch, 3. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Nach dem Erfolg von »Irgendwann die weite Welt« folgen wir nun Lutz van Dijk auf seinem Weg nach New York: Mit 18 verlässt er das heimatliche Westberlin zu Mauerzeiten und bricht auf nach New York. Dort kommt er mit nur 50 Dollar in der Tasche an. Als Fremder in der fremden Stadt ist er arbeitslos und zudem auch noch schwul. Dann aber trifft er Menschen. Einfache Menschen. Eine Putzfrau in Manhattan, einen Flüchtling aus Haiti. Und in Pennsylvania bekommt er seinen ersten Job als Busfahrer. Ausgehend von diesem gewagten Aufbruch nimmt uns Lutz van Dijk mit zu den Stationen seines bewegten Lebens – weiter über Hamburg, Jerusalem und Amsterdam bis hin nach Kapstadt.- Der zweite Teil von Lutz van Dijks Memoiren zeigt: als schwuler Mann kann man überall zuhause sein.

Infos zum Autor: Dr. Lutz van Dijk wurde 1955 in West-Berlin geboren. Ab 1978 arbeitet er als Lehrer in Hamburg. Nach einigen Jahren beginnt er ein in Hamburg Zweitstudium der Geschichte u.a. in Israel, später Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Seit 2001 als Mitbegründer der Stiftung HOKISA für von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche in Kapstadt. Seine Bücher für Erwachsene und Jugendliche wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Jugendliteraturpreis von Namibia 1997 und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001. 2003 erhielt er für sein Engagement für die Rechte von Homosexuellen den Rosa Courage Preis von Gay in May, Osnabrück. 2009 wurde ihm die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Oldenburg verliehen. Sein im Querverlag erschienener Roman Kampala – Hamburg wurde 2021 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und der Schwulenberatung Düsseldorf.