„Was man verstehen
gelernt hat,
        fürchtet man nicht mehr.“ Marie Curie

inklusive Angebote

Das vielseitige Bildungsangebot der Mahn- und Gedenkstätte richtet sich an Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senior:innen, aus Düsseldorf und der Region kommend, aber auch an Besucher:innen aus dem In- und Ausland. Dabei wird auch der Stellenwert inklusiver Zugänge groß geschrieben.
Die Beschäftigung mit historischen Biografien, kreative didaktische Zugänge und nicht zuletzt die unmittelbare Verbindung zur Düsseldorfer Ortsgeschichte bilden die Grundlage unserer verschiedenen Formate. Einige Workshops und Führungen stehen als inklusive Angebote der Vermittlungsarbeit zur Verfügung. Auch Sonderausstellungen werden wenn möglich auch in einfacher Sprache zugänglich gemacht. Bei weiteren Fragen oder individuellen Wünschen wenden Sie sich gerne an Frau Dr. Krenz.

Gruppen können unser Haus nur mit Anmeldung besuchen!

Führungen in leicht verständlicher Sprache

Die Mahn- und Gedenkstätte bietet Führungen in leicht verständlicher Sprache an. Das Angebot richtet sich insbesondere an Gruppen mit Förderbedarf oder Gruppen mit geringen Deutschkenntnissen.
Die Dauer der Führung liegt bei 120 Minuten und kann sowohl für die Dauerausstellung als auch für die Sonderausstellungen der Gedenkstätte gebucht werden.

Fragen oder individuelle Wünsche können Sie gerne per E-Mail an richten.

Führungen für Menschen mit Beeinträchtigungen

Die Mahn- und Gedenkstätte bietet Angebote für Gruppen von Menschen mit Beeinträchtigungen an.
Die Angebote können für die Dauerausstellung gebucht werden und werden individuell auf die Bedürfnisse der Gruppe (Inhalt und Dauer des Angebots) angepasst.

Anfragen und individuelle Wünsche können Sie gerne per E-Mail an richten.

Workshop „Menschen mit Behinderungen im NS“

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Existenz von Menschen mit Behinderungen infrage gestellt. Die Erb- und Rassenlehre erhielt Einzug in Propaganda, Verordnungen und Gesetze.
Menschen mit Behinderungen wurden als „Ballastexistenzen“ und „unnütze Esser“ bezeichnet. Die Maßnahmen der Nationalsozialisten radikalisierten sich im weiteren Verlauf der Diktatur und erreichte
mit dem Beginn der sogenannten Kinder- und Patientenmorde eine bisher unbekannte Dimension.
Der Workshop setzt sich mit der Frage auseinander, wie der Umgang der Nationalsozialisten mit Behinderungen und Menschen mit Behinderungen war. Welche Maßnahmen wurden konkret umgesetzt,
wer war von diesen betroffen und wer vielleicht ausgenommen?
Der Workshop richtet sich an interessierte Gruppen und Menschen aus dem Bereich Pflege und Medizin. Grundkenntnisse über die Zeit des Nationalsozialismus sind Voraussetzung.

Anfragen können Sie gerne an frederike.krenz@duesseldorf richten.

DIE WEITE WELT. NEW YORK BIS KAPSTADT. AUTORENLESUNG MIT LUTZ VAN DIJK
Mittwoch, 3. Juni, um 18:30 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Marktstraße 2 (Innenhof).

Nach dem Erfolg von »Irgendwann die weite Welt« folgen wir nun Lutz van Dijk auf seinem Weg nach New York: Mit 18 verlässt er das heimatliche Westberlin zu Mauerzeiten und bricht auf nach New York. Dort kommt er mit nur 50 Dollar in der Tasche an. Als Fremder in der fremden Stadt ist er arbeitslos und zudem auch noch schwul. Dann aber trifft er Menschen. Einfache Menschen. Eine Putzfrau in Manhattan, einen Flüchtling aus Haiti. Und in Pennsylvania bekommt er seinen ersten Job als Busfahrer. Ausgehend von diesem gewagten Aufbruch nimmt uns Lutz van Dijk mit zu den Stationen seines bewegten Lebens – weiter über Hamburg, Jerusalem und Amsterdam bis hin nach Kapstadt.- Der zweite Teil von Lutz van Dijks Memoiren zeigt: als schwuler Mann kann man überall zuhause sein.

Infos zum Autor: Dr. Lutz van Dijk wurde 1955 in West-Berlin geboren. Ab 1978 arbeitet er als Lehrer in Hamburg. Nach einigen Jahren beginnt er ein in Hamburg Zweitstudium der Geschichte u.a. in Israel, später Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Seit 2001 als Mitbegründer der Stiftung HOKISA für von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche in Kapstadt. Seine Bücher für Erwachsene und Jugendliche wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Jugendliteraturpreis von Namibia 1997 und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001. 2003 erhielt er für sein Engagement für die Rechte von Homosexuellen den Rosa Courage Preis von Gay in May, Osnabrück. 2009 wurde ihm die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Oldenburg verliehen. Sein im Querverlag erschienener Roman Kampala – Hamburg wurde 2021 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung und der Schwulenberatung Düsseldorf.